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Julius Jirasek

Julius Jirasek (1896–1965) studierte – von Militärdienst und Kriegsgefangenschaft unterbrochen – in den Jahren 1914/15 und 1922–1926 an der Kunstgewerbeschule Wien unter Josef Frank und Oskar Strnad. Danach widmete er sich hauptsächlich der Gestaltung von Wohnungen, Einrichtungen und Geschäften. 1930–1960 war er für die „Werkstätten Hagenauer“ tätig, wo er neben Möbeln vor allem für Entwürfe von Gebrauchsgegenständen verantwortlich zeichnete. Über weitere architektonische Projekte Jiraseks ist uns heute nichts überliefert, und so dürften die beiden Häuser Nr. 33 und Nr. 34 in der Wiener Werkbundsiedlung seine einzigen realisierten Bauten sein. Von Julius Jirasek entworfene Möbel sowie Gebrauchsgegenstände wie Türzieher und Lampen wurden vor allem in der Nachkriegszeit gerne verwendet.