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Martin Johann Schmid

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Martin Johann Schmid

Martin Johann Schmid (1898–1980) schloss 1916 die Wiener Graphische Lehr- und Versuchsanstalt ab und leistete bis 1918 Kriegsdienst. Anschließend studierte er an der Technischen Hochschule Wien, gefolgt von der Mitarbeit im Atelier des Architekten Ferenczi. 1931–1933 studierte er in der Meisterklasse von Peter Behrens an der Akademie der bildenden Künste Wien. Für die Wiener Werkbundsiedlung richtete er gemeinsam mit Josef Beber das Haus Nr. 55 von Gerrit Thomas Rietveld ein. 1932–1938 bildete er als freier Architekt eine Arbeitsgemeinschaft mit Alfred Adler in Wien, in Berlin war er als Filmarchitekt tätig. 1951–1977 arbeitete er in Krumpendorf und Klagenfurt. Martin Johann Schmid gilt als Vertreter der sogenannten „Wiener Wohnraumkultur“, die im Umfeld von Josef Frank und Josef Hoffmann entstanden ist.