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Friedrich Euler

Friedrich Euler (1898–1983) studierte 1919–1922 an der Kunstgewerbeschule in Wien bei Josef Hoffmann, Oskar Strnad und Josef Frank. Er arbeitete ab 1922 als selbstständiger Architekt, aus den Jahren 1928/29 ist eine Villa im 13. Bezirk dokumentiert. 1931 publizierte Euler ein Buch über Weekend-Häuser, ein Jahr später richtete er in der Werkbundsiedlung das Haus Nr. 59 von Otto Breuer ein. Nach dem Krieg ging er eine Arbeitsgemeinschaft mit Herbert Thurner ein. Euler errichtete neben Geschäftslokalen auch mehrere Wohnhausanlagen der Gemeinde Wien, ebenso zeichnete er gemeinsam mit Thurner für die Sanierung des Blutgassenviertels im 1. Bezirk verantwortlich. 1964 erhielt er den Preis der Stadt Wien und wurde später Präsident des Zentralvereins der Architekten.